K.-o.-Spiel in der Champions League

Für die Frauen der SG BBM Bietigheim steht am Sonntag, 11. November 2018, dem 5. Spieltag der Champions League der European Handball Federation (EHF) ein echtes Endspiel an. Gegen den norwegischen Meister Vipers Kristiansand ist ein Sieg für den deutschen Vizemeister Pflicht, will man in die Hauptrunde einziehen. 

Die Ausgangslage vor der EHF Champions-League-Partie am Sonntag ist klar – mit einem Sieg wären die Bietigheimerinnen vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert und stünden damit unter den zwölf besten Mannschaften Europas. Die drei besten Teams jeder Gruppe kommen weiter. Auf den ersten beiden Plätzen in der Gruppe D stehen FTC Rail-Cargo Hungaria mit sechs Punkten, gefolgt von CSM Bucuresti mit vier Punkten. Dahinter sind die Vipers Kristiansand und die SG BBM gleichauf mit jeweils drei Punkten. Beide Teams holten ihren bislang einzigen Gruppensieg ausgerechnet gegen den Titelkandidaten CSM Bucuresti.

In der Vorrunde trennten sich beide Kontrahenten in Norwegen mit einen 27:27-Unentschieden, das Cheftrainer Martin Albertsen im Nachgang als „wichtigen Punkt, der noch Gold wert sein kann“, bezeichnete. Für das Weiterkommen zählt der direkte Vergleich, womit die Partie am Sonntag einen echten Endspielcharakter besitzt.

National marschiert Norwegens Meister nicht zuletzt dank der Ausnahme-Keeperin Katrine Lunde mit sieben Siegen aus ebenso vielen Spielen souverän durch die Liga. 

Die Bietigheimerinnen stehen den Norwegerinnen allerdings in nichts nach und haben in der 1. Handball Bundesliga Frauen (HBF) nach sechs Begegnungen eine weiße Weste. Im Pokalwettbewerb des Deutschen Handball Bundes (DHB) steht seit Mittwoch mit dem Buxtehuder SV der Gegner im Viertelfinale fest. Der Sieger steht im OLYMP Final4, das am 24. und 25. Mai 2019 in der Stuttgarter Porsche Arena stattfinden wird.

Am Sonntag wird ein Duell auf Augenhöhe erwartet, bei dem die Tagesform und letztendlich auch die Unterstützung der Fans eine wichtige Rolle spielen werden. Die MHPArena wird sich dafür wieder in einen Hexenkessel verwandeln.

Cheftrainer Martin Albertsen spornt der Endspielcharakter an: „Wir haben es in der eigenen Hand. Es muss für jede Spielerin eine große Motivation sein, so ein Endspiel zu absolvieren – vor so einer tollen Kulisse.  Das sind die großen Spiele, auf die sich jeder freut. Darum spielen wir Handball. Wir müssen unsere Bestleistung abrufen, um zu gewinnen.“

Der EHF überträgt die Begegnung unter www.ehftv.com live im Internet. Anpfiff ist um 17 Uhr.

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