SG BBM Frauen verlieren abschließende Champions League-Partie

Die Frauen der SG BBM Bietigheim verloren zum Abschluss der Gruppenphase der EHF Champions League am Sonntag nach einer guten ersten Halbzeit beim Final4-Kandidaten CSM Bucuresti mit 32:24 (14:13).

SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen musste gegen den Champions League-Sieger von 2016, den man im Hinspiel mit 30:28 bezwungen hatte, auf die verletzte Kim Naidzinavicius und die kurzfristig erkrankte Maura Visser verzichten.

Die erste Aktion des Spiels gehörte Geburtstagskind Anna Loerper mit einem verwandelten Siebenmeter. Bucuresti antwortete mit zwei Treffern in Folge zum 2:1. Nach 10 Minuten stand es 6:3 für die Gastgeberinnen. SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen nahm seine erste Auszeit, in deren Anschluss Anna Loerper erneut per Siebenmeter erfolgreich war. Auf der anderen Seite parierte Dinah Eckerle gegen die dreifache Welthandballerin Cristina Neagu. Fie Woller markierte das 6:5 und Luisa Schulze glich zum 6:6 aus - die SG BBM war wieder dran. Nach 18 Minuten stellte der deutsche Vizemeister den Zwischenstand sogar auf 7:9. Bucuresti blieb dran, doch hatten die Bietigheimerinnen in dieser Phase postwendend die Antwort parat und führten bis drei Minuten vor Ende des ersten Durchganges. Bedingt durch einige leichte Ballverluste in der Offensive der SG BBM und den zunehmenden Druck der rumänischen Startruppe, ging es mit einer knappen 14:13-Führung der Gastgeberinnen in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts parierte Dinah Eckerle gleich ihren zweiten Siebenmeter in dieser Partie und Laura van der Heijden ließ im Gegenzug den Ausgleich folgen. Erneut van der Heijden und Daniela Gustin sorgten für die 16:15-Führung der SG BBM. Die Rumäninnen ließen sich vor heimischem Publikum jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen und spielten nun ihre Klasse aus – 18:16 stand es nach 36 Minuten. Durch einige Unterzahlsituationen nahmen sich die Bietigheimerinnen selbst aus dem Spiel und Bucuresti setzte sich weiter ab. Nach 45 Minuten stand es 24:17. In der Defensive machte sich spätestens jetzt das Fehlen der verletzten Spielführerin Kim Naidzinavicius und Maura Visser bemerkbar. Die Bietigheimerinnen wehrten sich weiter nach Kräften, waren aber gegen die nun rumänische Übermacht chancenlos. 32:24 lautete der gerechte Endstand.

Obwohl das Match nur noch statistischen Wert hatte, denn schon vor Anwurf war ein Weiterkommen in die Hauptrunde ausgeschlossen, verabschiedeten sich die SG BBM-Ladies aufrechten Hauptes aus der diesjährigen Königsklasse. Nach den sechs Gruppenspielen hat die Albertsen-Truppe drei Punkte auf dem Konto. Platz 1 belegte CSM Bucuresti, gefolgt von den Vipers Kristiansand und FTC Rail-Cargo Hungaria.

Cheftrainer Martin Albertsen analysierte: „Wir mussten unsere Aufstellung durch das Fehlen von Kim Naidzinavicius und Maura Visser ändern und haben dennoch eine tolle erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit kam Bucuresti besser ins Spiel und hat verdient gewonnen.“

Tore: Loerper 5/5, Woller 4, Kudlacz-Gloc 3, van der Heijden 3, Schulze 3, Gustin 3, Lauenroth 2, Ivancok 1

Nach der EM-Pause steht das nächste Pflichtspiel in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) für die Bietigheimerinnen am 27. Dezember an, wenn die Neckarsulmer Sport-Union zu Gast in der MHPArena ist. Nur zwei Tage später empfängt man an gleicher Stelle den VfL Oldenburg.

Ab Januar 2019 geht es im EHF-Cup weiter. Die Auslosung der Gruppenphase hierzu findet am Donnerstag, den 22. November, in Wien statt.

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