SG BBM Frauen verlieren K.-O.- Spiel in der Königsklasse

Die Frauen der SG BBM Bietigheim verloren am 5. Spieltag der Champions-League der European Handball Federation (EHF) gegen den norwegischen Meister Vipers Kristiansand das entscheidende Spiel um das Weiterkommen in der Gruppe D mit 26:34 (12:16).

Knisternde Endspielstimmung herrschte in der Ludwigsburger MHPArena zwischen der SG BBM Bietigheim und den Vipers Kristiansand vor 1914 Zuschauern bei der entscheidenden Begegnung um das Weiterkommen in der Gruppe D.

Den ersten Treffer erzielte Karolina Kudlacz-Gloc zur Führung für die SG BBM, dem Angela Malestein den zweiten Treffer folgen ließ. Kristiansand konterte zum 2:2-Ausgleich und hatte in der ersten Hälfte in Keeperin Katrine Lunde wieder einen starken Rückhalt. Bietigheim tat sich schwer gegen die Defensive der Norwegerinnen, die zudem in der Offensive ein ums andere Mal einnetzen konnten. Beim Stand von 2:5 nahm SG BBM Cheftrainer Martin Albertsen seine erste Auszeit. Die Vipers zeigten sich in der Folge bissiger und bauten die Führung auf 3:8 nach zwölf Minuten aus. Norwegens Meister dominierte den weiteren Spielverlauf. Rozemalen, Visser und Lauenroth brachten Bietigheim nach 22 Minuten auf 8:11 heran. Die SG BBM kam aber nie entscheidend an die Norwegerinnen heran. Zu allem Überfluss verletzte sich Kapitänin Kim Naidzinavicius und konnte nicht mehr weiterspielen. 12:16 hieß es zur Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt war es wiederrum Karolina Kudlacz-Gloc, die den ersten Treffer markierte und damit zur Aufholjagd für die SG BBM blies. Luisa Schulze netzte zum 14:17 ein. Kristiansand hatte jederzeit die passende Antwort parat, so dass der vier Tore-Vorsprung weiterhin bestand. Maura Visser verkürzte nach 36 Minuten per Siebenmeter auf 16:19. Eine zwei Minuten-Strafe für Kristiansand nutzte die SG BBM und konnte durch Kim Braun auf 18:20 verkürzen. Doch die Vipers trafen postwendend zweimal in Folge zum 18:22, worauf Martin Albertsen eine Auszeit nahm, in deren Anschluss jedoch die Norwegerinnen mit 18:26 davonzogen. Die erhoffte Aufholjagd der Bietigheimerinnen blieb somit aus. Stattdessen dominierten die Norwegerinnen das Spielgeschehen und konnten letztendlich verdient den Sieg einfahren. 26:34 lautete der Endstand.

Durch diese Niederlage bleibt Bietigheim mit drei Punkten auf dem vierten Tabellenplatz in der Gruppe D und hat vor dem letzten Gruppenspiel nächste Woche in Bukarest keine Chancen mehr auf ein Weiterkommen. Auf europäischer Ebene geht es für Naidzinavicius & Co. nun ab Januar nächsten Jahres im Europapokal weiter.

Cheftrainer Martin Albertsen: „Kristiansand wollte den Sieg mehr als wir. Sie haben verdient gewonnen. Ich bin enttäuscht über das Defensivverhalten meiner Mannschaft. Auf der Gegenseite hat Keeperin Katrine Lunde ein tolles Spiel abgeliefert.“

Tore: Visser 6/5, Schulze 5, Malestein 3/2, Kudlacz-Gloc 2, Braun 2, van der Heijden 2, Lauenroth 2,
Rozemalen 1, Loerper 1, Gustin 1, Naidzinavicius 1

In der zweiten Begegnung in dieser Gruppe verlor FTC Rail-Cargo Hungaria zuhause gegen CSM Bucuresti mit 28:34.

Für die Bietigheimerinnen geht es am Mittwoch in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) zur HSG Blomberg-Lippe. Am Sonntag, 18. November, ist dann das abschließende Champions League-Gruppenspiel bei CSM Bucuresti.

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