Handball Hochburg Bietigheim

Max Öhler im Interview

Max Öhler wechselte im Sommer vom Erstligisten TVB Stuttgart nach Bietigheim. Mit 18 Jahren ist das Rückraumtalent der jüngste Spieler im Kader der SG BBM.    


Max, du hast in der letzten Saison noch beim TVB Stuttgart gespielt. Wie kam der Wechsel nach Bietigheim zu Stande? Welche Rolle hatten Mimi und Jonas, die du ja bereits aus Stuttgart kanntest?    

Der TVB hat mir die Chance gegeben meine ersten Bundesligaspiele zu absolvieren, wofür ich sehr dankbar bin. Bei der SG BBM bekomme ich die Möglichkeit, auf der Rückraum-Mitte-Position zu spielen, während ich in Stuttgart überwiegend auf außen eingesetzt wurde. Als Rückraumspieler ist es mir natürlich wichtig, auf meiner Stammposition Erfahrung zu sammeln. Mimi hat beim Wechsel eine relativ große Rolle gespielt. Mit ihm war ich regelmäßig in Kontakt, er setzt sich sehr für mich ein und unterstützt mich – das war schon in Stuttgart so und setzt sich in Bietigheim fort. Von einem Spieler mit seiner Erfahrung und seiner Qualität kann ich noch viel lernen und das hilft mir sehr.
Auch Jonas ist ein sehr ehrgeiziger und sympathischer Mitspieler, mit dem ich immer gerne zusammengespielt habe. Ich bin froh, die beiden zwei weitere Jahre im Team zu haben.    


Was ist dein erster Eindruck von der Mannschaft in Bietigheim? Wie wurdest du aufgenommen?
   

Die Mannschaft ist sehr herzlich und familiär – gleichzeitig unheimlich ehrgeizig und arbeitswillig. Trotz meines jungen Alters war es sehr einfach, hier anzukommen. Die Jungs haben mich wirklich toll aufgenommen und ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt.    


Welche persönlichen Ziele hast du dir gesetzt für die kommende Saison?    

Das Wichtigste ist, dass wir als Team sportlich erfolgreich sind und unsere Ziele erreichen. Persönlich möchte ich zum Erfolg beitragen, mich gut in die Mannschaft integrieren und mir durch gute Leistungen meine Spielzeiten arbeiten.


Welche Bedeutung hat es für dich, für die Nationalmannschaft aufzulaufen?    

Ein Nationalspieler zu sein ist eine große Ehre und Auszeichnung. Ich durfte im Jugendbereich schon Nationalspiele absolvieren, worauf ich sehr stolz bin. Ich hoffe, dass sich mir die Chance noch öfter bietet, da dies die beste Belohnung für das tägliche harte Training ist.                  


Du gehst derzeit noch zur Schule. Hast du schon Pläne, wie es nach dem Abschluss für dich weitergeht?  

In der Schule stehen nächstes Jahr die Prüfungen zur Fachhochschulreife an. Was ich anschließend mache, weiß ich noch nicht genau. Ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht, aber mit einer Entscheidung lasse ich mir noch etwas Zeit.    

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